Christian Wimmer Assekuranz-Makler

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Aktuelles - Schadenversicherung

  • 06.02.2012

    Kein Direktanspruch gegen Betriebshaftpflichtversicherer

    Der Gesetzgeber hat keinen Anlass gesehen, einen Direktanspruch des Geschädigten außerhalb der Pflichtversicherung - z.B. für eine zur Absicherung des eigenen Vermögens eines Schädigers abgeschlossene Betriebshaftpflichtversicherung - zu statuieren. Das hat das OLG Bremen 02.08.2011 – 3 AR 6/11 nochmals bestätigt. mehr

  • 03.02.2012

    Regress des Gebäudeversicherers bei undichten Rohrleitungen

    Es ist als grobe Fahrlässigkeit zu werten, wenn ein Auftragnehmer bei einem besonders schadenträchtigen Gewerk gegen einschlägige DIN-Vorschriften verstößt, die eine besondere Prüfung der erbrachten Leistungen zur Vermeidung von Schadenfällen vorschreiben. mehr

  • 30.01.2012

    Kfz-Haftung: Anrechnung eines Werksangehörigenrabatts

    Ein Unfallgeschädigter, dem nach der Reparatur seines Fahrzeugs ein Rabatt als Werksangehöriger eingeräumt wird, hat nach einer Entscheidung des BGH, 18.10.2011 - VI ZR 17/11 gegen den Haftpflichtversicherer des Schädigers nur einen Anspruch auf Erstattung der von ihm tatsächlich aufgewendeten Reparaturkosten. mehr

  • 27.01.2012

    Grenzen der Darlegungslast des Versicherungsnehmers bei Gebäudeversicherungsschäden

    Der Versicherungsnehmer muss den gegenüber dem Versicherer geltend gemachten Entschädigungsanspruch schlüssig darlegen. Dabei dürfen die Anforderungen aber nicht überspannt werden. Der Pflicht zur Substantiierung ist mithin nur dann nicht genügt, wenn das zuständige Gericht aufgrund der Darstellung des Versicherungsnehmers nicht beurteilen kann, ob die gesetzlichen Voraussetzungen der an eine Behauptung geknüpften Rechtsfolgen erfüllt sind. mehr

  • 24.01.2012

    Reichweite des Erfüllungsausschlusses in der Haftpflichtversicherung

    Zwei Unternehmen hatten sich als Gesellschafterinnen einer Arbeitsgemeinschaft (Bau-ARGE) zusammengeschlossen, um Brückenbauarbeiten zu erbringen. Intern hatten sie jeweils im Rahmen selbständiger Nachunternehmerverträge vereinbart, dass die eine Mitgesellschafterin die Erdarbeiten und die andere den Betonbau übernehmen sollte. Bei Arbeiten, die durch den Subunternehmer der einen Mitgesellschafterin durchgeführt wurden, kam es zu Beschädigungen am Gewerk der anderen Mitgesellschafterin. mehr

  • 19.01.2012

    Lieferkettenproblematik - Risikoaspekte

    Die Unterbrechung einer Lieferkette als Risikoszenario - spätestens seit der verheerenden Auswirkungen von Erdbeben und Tsunami, Tankerhavarie, Vulkanausbruch, Überschwemmungskatastrophe, Terroranschlag, Cyberverbrechen, kriminellen Handlungen, Zollgewahrsam, Streiks, Pandemien, Piraterie etc. können Industrieunternehmen davon ein Lied singen. mehr

  • 16.01.2012

    Streit mit der Gemeinde zur Verkehrssicherungspflicht

    Ein Autofahrer verlangte Schadenersatz von der Stadt, weil sein parkendes Auto von einem herunterfallenden Ast beschädigt worden war. Das Brandenburgische Oberlandesgericht lehnte einen Schadenersatzanspruch des geschädigten Fahrzeugeigentümers ab. mehr

  • 13.01.2012

    Privathaftpflichtversicherungsschutz für Hobby-Hausmeister?

    Ein Rentner hatte an dem Dach einer Tennishalle seines Freundes mit einem Bunsenbrenner Arbeiten durchgeführt und dabei einen Brandschaden in Höhe von rund 240.000 EUR verursacht. Der Feuerversicherer des Geschädigten stellte nach der Regulierung des Brandschadens Regressforderungen. Der Antragsteller meldete dies seinem Privathaftpflichtversicherer. mehr

  • 12.01.2012

    Mietwagenkosten und Schadenminderungspflicht

    Der Unfallgeschädigte hat keinen Anspruch darauf, dass ihm der gegnerische Haftpflichtversicherer Mietwagenkosten erstattet, die offenkundig deutlich höher sind als die anderer örtlich relevanter Anbieter. Vielmehr muss der Geschädigte in einem solchen Fall vor der Anmietung eines Ersatzfahrzeuges Vergleichsangebote einholen. mehr

  • 05.01.2012

    Betriebsgefahr eines Kfz kann zurücktreten

    Ein dunkel gekleideter Fußgänger, der bei Nacht neben einer für ihn rot zeigenden Ampel die Straße überquert, obwohl er einen sich nähernden Pkw hätte wahrnehmen müssen, kann keinen Schadenersatz beanspruchen, wenn er von dem Pkw erfasst und verletzt wird. mehr

  • 02.01.2012

    GDV: "Mallorca-Police" für Mietwagen im Urlaub

    Der nächste Sommerurlaub kommt bestimmt. Bereits jetzt hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) in der Dezemberausgabe 2011 seiner Zeitschrift "Positionen" dieses Thema kurz angesprochen: mehr

  • 02.01.2012

    Kfz-Schaden durch Dachlawine - Es kommt auf den Einzelfall an

    Bei anhaltendem Tauwetter war durch den Abgang einer Schneelawine von einem Hausdach ein Sachschaden an einem Pkw entstanden. Das OLG Naumburg, 11.08.2011 - 2 U 34/11 lehnte einen Schadenersatzanspruch der geschädigten Fahrzeugeigentümerin gegen die Hauseigentümerin im Ergebnis mit folgender Begründung ab: mehr

  • 27.12.2011

    Anforderungen an Versicherungsschutz für Fahrzeuge mit rotem Kennzeichen

    Die Sonderbedingungen zur Haftpflicht- und Fahrzeugversicherung für Kfz-Handel und -Handwerk, die üblicherweise für Fahrzeuge mit roten Kennzeichen vereinbart werden, bieten Versicherungsschutz, wenn und solange die Fahrzeuge mit einem dem Versicherungsnehmer von der Zulassungsstelle zugeteilten roten Kennzeichen an dem Fahrzeug befestigt und von außen zu sehen sind. mehr

  • 15.12.2011

    Handhabung der Leistungskürzung wegen grober Fahrlässigkeit

    Hat ein Versicherer in seinen AKB geregelt, er sei berechtigt, bei grob fahrlässiger Herbeiführung des Versicherungsfalls seine Leistung in einem der Schwere des Verschuldens entsprechenden Verhältnis zu kürzen, dann muss der Versicherer die Kürzung erklären. Sie ist nicht von Amts wegen vorzunehmen. mehr

  • 14.12.2011

    Falschangaben zur Laufleistung eines Kraftfahrzeugs

    Ein Versicherungsnehmer, der seinem Kaskoversicherer gegenüber in einer Schadenanzeige falsche Angaben zur Laufleistung seines Fahrzeugs macht, verliert nur dann seinen Versicherungsschutz, wenn diese Angaben Auswirkungen auf die Schadenregulierung haben oder ihm der Versicherer Arglist nachweisen kann. Das geht aus einem Beschluss des KG Berlin, 09.11.2010 - 6 U 103/10 hervor. mehr

  • 13.12.2011

    Elementarschadenversicherung: Keine Überschwemmung bei Regenwasserablauf

    Läuft Regenwasser über eine schräge Zufahrt in eine im Keller gelegene Garage und von dort in angrenzende Räume, so liegt nach Ansicht des Oberlandesgericht Oldenburg (OLG Oldenburg, 20.10.2011 - 5 U 160/11) keine Überschwemmung im Sinne der Elementarschadenversicherung vor. mehr

  • 09.12.2011

    Wohngebäudeversicherung: Einbeziehung einer individuell gefertigten Einbauküche

    Nur dann, wenn es sich um einen vorgefertigten Küchenblock einschließlich Arbeitsplatte handelt, ist der Gebäudeversicherer für einen durch Brand entstandenen Schaden an einer Einbauküche nicht ersatzpflichtig. Das hat das LG Dortmund, 20.10.2011 - 2 O 101/11 entschieden. mehr

  • 05.12.2011

    Verzug des Versicherers - Kein Nutzungsausfall

    Die Kaskoversicherung ist eine Sachversicherung und umfasst keine Vermögensschäden, die sich - wie die Nutzungsausfallentschädigung - erst an eine Sachwertbeschädigung anschließen. Deshalb besteht - so das OLG Hamm, 15.12.2010 - I-20 U 108/10 auch bei Verzug des Versicherers kein Anspruch auf Zahlung einer Nutzungsausfallentschädigung. Denn diese würde den Verlust der Gebrauchsmöglichkeit des Fahrzeugs selbst voraussetzen. mehr

  • 02.12.2011

    Pkw-Schaden - Umfang der Nutzungsausfallentschädigung

    Das OLG Karlsruhe hat mit einem Urteil (OLG Karlsruhe, 08.08.2011 - 1 U 54/11) entschieden, dass sich der Anspruch auf Nutzungsausfallentschädigung grundsätzlich auf die für die Reparatur oder Ersatzbeschaffung notwendige Zeit beschränkt. mehr

  • 24.11.2011

    Die Fahrerschutz-Versicherung - nicht neu, aber recht unbekannt

    Kommt bei Kfz-Unfällen eine Haftung Dritter nicht oder nur begrenzt zum Tragen, erhalten Fahrzeugführer keinen Ausgleich für die vermögensrechtlichen Folgen von Personenschäden, die sie bei dem Unfall erleiden. Das gilt vor allem für Verdienstausfall, Hinterbliebenvorsorge und Schmerzensgeld. Insbesondere haben Fahrer anders als Mitfahrer keinen Anspruch auf Entschädigung im Rahmen der Kfz-Haftpflichtversicherung des gelenkten Fahrzeugs. mehr

  • 17.11.2011

    Anwaltshaftpflichtversicherung: Nur "anwaltliche Berufstätigkeit" versichert

    Die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung, die ein Anwalt gemäß § 51 Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO) abzuschließen hat, ist grundlegend darauf ausgerichtet, den Kernbereich der anwaltlichen Tätigkeit zu erfassen. mehr