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Lieferkettenproblematik - Risikoaspekte
Die Unterbrechung einer Lieferkette als Risikoszenario - spätestens seit der verheerenden Auswirkungen von Erdbeben und Tsunami, Tankerhavarie, Vulkanausbruch, Überschwemmungskatastrophe, Terroranschlag, Cyberverbrechen, kriminellen Handlungen, Zollgewahrsam, Streiks, Pandemien, Piraterie etc. können Industrieunternehmen davon ein Lied singen.
Aufgrund der modernen und vernetzten Produktionsprozesse, Just-in-Time-Lieferungen, Logistikdienstleistungen und Outsourcing grundsätzlich, Lean-Production und Transportmittel existieren heute ganz andere Herausforderungen als noch vor 10 Jahren. 90 % des weltweiten Handelsvolumens konzentrieren sich beispielsweise auf nur rund 40 logistische Knotenpunkte. Die Risikofestigkeit der ausgewählten Logistikdienstleister ist in diesem Kontext von zentraler Bedeutung.
Ursachen für Störungen der Lieferketten
85 % der Industrieunternehmen erlitten in den letzten 12 Monaten mindestens eine Unterbrechung ihrer Lieferkette - das ist der nüchterne Befund einer Untersuchung des BCI (Business Continuity Institiute) mit Teilnehmern aus 62 Ländern. Danach wirkten sich die Erdbeben in Neuseeland und Japan auf rund 20 % der befragten Unternehmen in 18 Ländern aus.
Insbesondere wurden folgende Ursachen für die Störung von Lieferketten genannt:
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Extreme Witterungsverhältnisse mit 51 % der Nennungen,
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IT- und Telekommunikationsausfälle mit 41 % der Nennungen,
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Cyber-Angriffe auf Finanzdienstleister,
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Outsourcing, Just-in-Time und Lean-Production-Strategien,
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Störungen bei direkten und indirekten Zulieferern.
Auswirkungen auf die eigene Reputation und das Image des Unternehmens
Als längerfristige Konsequenzen von Störungen und Unterbrechungen der Lieferketten und damit des Betriebsablaufs wurden genannt:
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Verunsicherung der Aktionäre mit 19 % der Nennungen,
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Ruf- und Imageschädigung mit 17 % der Nennungen,
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Resultierende aufsichtsbehördliche Kontrollen mit 11 %,
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Verlust von qualifiziertem Personal,
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Kompetenzeinbußen des Unternehmens.
Vorfälle in der Lieferkette kosten Geld
Störungen in der Lieferkette führen bei rund 50 % der befragten Unternehmen zu entsprechenden Kosten und Aufwendungen.
Insbesondere sind dabei zu berücksichtigen:
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Produktionsausfälle,
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Produktivitätsreduzierung,
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Höhere Produktionskosten,
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Einnahmeverluste.
Quelle: VersicherungsPraxis24
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