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BAV ist Chefsache
Arbeitnehmer entscheiden sich mit Unterstützung des Chefs häufiger für eine Betriebsrente.
Die neueste Befragung des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) im Rahmen des Deutschland Trend Vorsorge zeigt, dass bei der Entscheidung für oder gegen eine betriebliche Altersvorsorge die Haltung des Arbeitgebers eine wichtige Rolle spielt: Unterstützt der Chef die betriebliche Variante, entscheiden sich 52 % der Erwerbstätigen dafür - und erst einmal gegen ein privates Produkt. Fehlt diese zusätzliche Unterstützung, votieren 38 % gegen die betriebliche Altersvorsorge. Zentral für die Akzeptanz bzw. Nicht-Akzeptanz der betrieblichen Altersvorsorge ist das Angebot des Arbeitgebers .
Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) erhebt seit 2009 in jedem Quartal die Stimmungen und Aktivitäten der Bevölkerung zum Thema Vorsorge.
Dafür wurden 1.023 Erwerbstätige zwischen 18 und 65 Jahren vom 25. Dezember 2011 bis 3. Januar 2012 befragt.
Die aktuelle Untersuchung zeigte ein hohes Sicherheitsgefühl der Bürger, das auf einem wieder gestiegenen Vertrauen in die gesetzliche Rente und eine stabile Akzeptanz der betrieblichen und privaten Altersvorsorge basiert. 37 % der Befragten geben bei der aktuellen Befragung an, über eine private Altersvorsorge zu verfügen, 11 % über eine betriebliche Variante. Fast jeder Vierte verfügt sogar über beide Formen der Altersabsicherung.
Über die Hälfte der Personen, die sowohl privat als auch betrieblich vorgesorgt haben, fühlen sich ausreichend fürs Alter abgesichert. Bei denen, die nur über die eine oder andere Variante verfügen, ist dies nur jeweils bei einem Drittel der Fall. Zum Vergleich: Nur 16 % der Erwerbstätigen, die weder privat noch betrieblich vorgesorgt haben, sehen sich ausreichend für ihren Lebensabend abgesichert.
Quelle: VersicherungsPraxis24
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