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Beitragseinnahmen in der Lebensversicherung brechen ein - Überschussbeteiligung schmiert ab
Ein Einbruch beim Einmalbeitragsgeschäft in der Lebensversicherung war erwartet worden. Gleichwohl dürfte der Rückgang um 20 % dazu führen, dass die Beitragseinnahmen in der Lebensversicherung 2011 um 5,7 % auf 85,2 (Vorjahr: 90,4) Milliarden EUR sinken dürften. Dies berichtete der GDV anlässlich des Versicherungstags in Berlin.
Nettoverzinsung bleibt 2011 über 4 %
Die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen bleibt über 4 %. Sorgen bereiten den Versicherern die anhaltende Niedrigzinsphase und einige offene Fragen bei Solvency II. Die Nettorenditen der Kapitalanlagen in 2010 lagen abhängig vom jeweiligen Versicherer zwischen 3,0 und 5,4 %.
Mit der anhaltenden Niedrigzinsphase kommen die Versicherer derzeit noch recht gut zurecht; auf Dauer wird es aber bei der Wiederanlage zu Schwierigkeiten kommen - so der Tenor.
Von den Euro-Schuldenländern (PIIGS - Portugal, Italien, Irland, Griechenland, Spanien) droht eine wohl noch überschaubare Gefahr. Nach Angaben der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) machten im Frühjahr 2011 Staatsanleihen aus diesen Ländern nur drei % der Kapitalanlagen der Versicherer aus. Bei Griechenland selbst beträgt das Engagement nur 0,3 %.
Mehrheit der Lebensversicherer senkt Überschussanteile für 2012
Im Marktdurchschnitt wird für 2012 wohl erstmals seit Jahrzehnten eine 3 vor dem Komma stehen. Darauf lassen die bisher veröffentlichten laufenden Überschüsse für das Jahr 2012 schließen. Und auch bei der Gesamtverzinsung unter Berücksichtigung der Schlussüberschussanteile und Bewertungsreserven dürfte eine 5 vor dem Komma die Ausnahme sein. Die Werte der laufenden Verzinsung für 2012 basieren auf einem Rechnungszins von 1,75 % ab dem 01.01.2012.
Für die nach Marktanteilen bis 1 % größten Lebensversicherer sieht das dann auf der Basis der bisher vorliegenden Mitteilungen wie folgt aus:
Quelle: VersicherungsPraxis24
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