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ifa: Langlebigkeit - der schlafende Riese unter den Versicherungsrisiken

Das Langlebigkeitsrisiko als eines der zentralen Versicherungsrisiken gewinnt nach Ansicht des Instituts für Finanz- und Aktuarswissenschaften (ifa) in Ulm in der Lebensversicherung und der betrieblichen Altersvorsorge in Deutschland zunehmend an Bedeutung.

Geringere Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung und steuerliche Anreize erhöhen dauerhaft die Nachfrage nach privaten Altersvorsorgeprodukten, die zudem oftmals eine zwangsweise Verrentung vorsehen und garantierte Rentenfaktoren enthalten. Gleichzeitig führen sinkende Kapitalmarktrenditen dazu, dass Risikoverluste deutlich schlechter kompensiert werden können als noch vor einigen Jahren. In dieser angespannten Situation erfordern Solvency II und auch IFRS nun eine realistische Bewertung und ein adäquates Management des Langlebigkeitsrisikos. Auch wenn sich Langlebigkeit erst über Jahrzehnte realisiert, wirken sich Änderungen in der prognostizierten Lebenserwartung schlagartig und durchaus enorm auf die ökonomische Bilanz aus.

Die Modellierung von Sterblichkeitsentwicklungen und die Analyse, Bewertung und das Management von Langlebigkeitsrisiken ist ein zentraler Beratungsschwerpunkt des Instituts für Finanz- und Aktuarwissenschaften. Das ifa unterstützt Versicherer und bAV-Einrichtungen u.a. bei folgenden Themen, Analyse von Bestandszusammensetzungen und der individuellen Risikosituation, Herleitung geeigneter Sterbetafeln und Sterblichkeitsprojektionen bzw. Angesichts der immer neu angeheizten Diskussion um die Rentabiltät von Altersvorsorgeprodukten gewinnt die differenzierte Betrachtung des Risikos Langlebigkeit immer mehr an Bedeutung.

Quelle: VersicherungsPraxis24

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