Aktuelles
Beitragssatz des Pensions-Sicherungs-Vereins bleibt 2011 stabil
Der Pensions-Sicherungs-Verein in Köln, der im Fall der Insolvenz des Arbeitgebers die Betriebsrenten weiter zahlt, hat seinen Beitragssatz für das Jahr 2011 auf 1,9 ‰ festgesetzt. Damit bleibt der Beitragssatz auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Insgesamt müssen die rund 91.000 Mitgliedsunternehmen in diesem Jahr somit rd. 560 Mio. EUR (im Vorjahr rd. 547 Mio. EUR) zahlen. Über einen für 2012 wird im ersten Halbjahr 2012 entschieden.
Zusätzlich zum Beitrag für 2011 wird am 31. Dezember 2011 auch der Verteilungsbetrag 2011 für 2009 in Höhe von 1,5 ‰ Punkte der Beitragsbemessungsgrundlage für 2009 fällig, soweit er nicht bereits vorfällig gezahlt wurde. Zur Schonung der Liquidität der Mitgliedsunternehmen war im Jahr 2009 die Fälligkeit von Teilen des erforderlichen Beitrags auf die Jahre 2010 bis 2013 verschoben worden (sog. "Glättung"). Diese Belastung ist bei bilanzierungspflichtigen Unternehmen bereits im Abschluss 2009 als Aufwand berücksichtigt. Damit sind insgesamt rund 3,4 ‰ zu zahlen.
Damit hat sich die bereits zur Jahresmitte festgestellte Entspannung bei der Insolvenzentwicklung fortgesetzt, insbesondere auch deshalb, weil kein außerordentlicher Großschaden zu verzeichnen ist. Der für das Jahr 2011 festgesetzte Beitragssatz liegt deutlich unter dem durchschnittlichen Beitragssatz von 3,1 ‰.
Quelle: VersicherungsPraxis24
Zurück
Aktuelles